Es ist endlich soweit …

Ich sitze gerade im Flugzeug von London nach Dresden während ich diesen aller ersten Beitrag für meinen Blog schreibe. Ich bin gerade wirklich etwas aufgeregt. Und nicht wegen des wackelnden Flugzeugs, sondern weil es nun endlich Wirklichkeit wird.

1blogpost-1Weder ich noch meine Familie hätten je gedacht, dass sich das Nähen für mich zu einer so großen Leidenschaft entwickelt, die ich nun mit Hilfe dieses Blogs mit euch teilen möchte. Dabei möchte ich euch jedoch nicht nur meine selbstgenähten Kleider, Taschen und Accessoires zeigen, sondern vielmehr mich gemeinsam mit euch den Problemen und Herausforderungen stellen, denen man als Nähanfänger oder Hobbynäher so begegnet. Ob es sich dabei um das Verstehen von Nähanleitungen oder einzelne Nähtechniken handelt, es gibt so einige Stolpersteine auf dem Weg zum perfekten Kleid. Hier werde ich euch von meinen Problemen berichten, wie ich mir selbst geholfen oder wo ich Hilfe gefunden habe. Und vielleicht könnt ihr mir auch den ein oder anderen Tip geben, denn ich selbst bin auch jeden Tag noch am Lernen.

Mit dem Nähen begonnen habe ich durch Zufall ungefähr vor 2 Jahren. Meine Schwester hatte mich dazu überredet für unsere Nichte einen Rucksack zum Geburtstag zu nähen. Zu Beginn war ich gar nicht begeistert von der Idee, aber als ich dann vor der Nähmaschine meiner Mutter saß und meine erste Naht machte, wusste ich, dass ist das perfekte Hobby für mich. Ich lieh mir die Nähmaschine meiner Schwester und fing an kleine Taschen, Portemonnaies und Kosmetiktäschen zu nähen. An Kleidung hab ich mich damals jedoch noch nicht getraut. Erst als letztes Weihnachten meine erste eigene Nähmaschine bei mir einzog, war der Zeitpunkt da dies mit meinem ersten eigenen Kleid zu feiern.

 

Ein Schnitt war schnell gefunden. Das Ethikleid „Carla“ aus dem Burda Nähkurs  für Einsteiger sollte es werden. Den Jerseystoff hab ich im Nähstübchen Emily in Dresden gekauft. Glücklicherweise habe ich zuvor ein Testkleid genäht (das kann ich wirklich jedem nur empfehlen, der Schnitte zum ersten mal näht), denn trotz richtigen Maßen war das Kleid viel zu lang und zu weit. Zum Glück ist es bei dieser Art Kleider kein Problem die Proportionen zu ändern, daher ein absoluter Tip für Anfänger. Ich hab einfach den Saum gekürzt und von den Armabschnitten die Seitennähte enger genäht.

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Leider sind die Ausschnittform und die Länge der Ärmel für mich nicht ideal und ich würde es so nicht mehr nähen, aber für mein erstes Kleid bin ich wirklich stolz drauf und trage es auch heute noch gern. Vor allem in der Kombination mit dem oversized Cardigan „Angie“, aus dem zweiten Teil des Burda Nähkurses  –  für Fortgeschrittene, welchen ich aus einem gestrickten Wollstoff genäht habe. Vom kopieren des Schnittes bis zum fertigen Cardigan hab ich nur ca. 2h gebraucht und ich liebe diesen Schnitt. Ich denke diesen Winter wird ein weiterer folgen. Eine Review zu den Burda Nähkursen 1 + 2 sowie weitere Empfehlungen für Schnittmuster für Anfänger folgt bald in einem separaten Post. Jetzt freue ich mich erstmal auf zu Hause und werde mir überlegen was ich wohl als nächstes nähen werde.

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